Carsten Jost: You don't need a weatherman to know which way the wind blows
Jost entwirft ein bedrohliches Szenario. Es ist dunkel, eine Kälte zieht sich durch die z.T. recht langen Tracks. Kommt immer wieder hervor gekrochen. Zum Frösteln. Die Bassdrum kickt monoton vor sich hin, nimmt einen mit. Hier ein Zischen, da ein Zirpen. Alles erscheint minimal, passt an Ort und Stelle. Es klickt und rauscht und dröhnt. Technoide Maschinenmusik. Einmal vernimmt man sogar fröhliches Vögelgezwitscher. Wie im Frühling, wenn die Krokusse blühen. Der aber durch finsteres Bassgrollen aus dem Elmenreich vertrieben wird. Weg da. Elmenreich ist Carstens Reich. Der ist zornig und kann auf Wettermänner verzichten.