monks: black monk time

Der Klassiker. Der Stein der Weisen. Der Monolith.

Die Geschichte der monks handelt von einem einzigartigen Phänomen der Popkultur. Gary Burger, Larry Clark, Dave Day, Roger Johnston und Eddie Shaw, wie die Protagonisten heißen, begannen 1964 in ihrem Proberaum die aktuelle Popmusik zu zerlegen, sie fokussierten sich nur noch auf einen zentralen, nie abreißenden Rhythmus. Das Ergebnis war eine psychedelisch anmutende Jam-Musik, die zu jener Zeit ihren Zuhörern oft zu viel abverlangte. Etliche Konzerte der monks in den mittleren Sechzigern stoßen beim Gros des Publikums auf Ablehnung, die Musik verstehen nur einige Beat-Fans. Allen voran begeistert sich Jimmy Bowien, der damalige Produzent der Plattenfirma Polydor, für den neuen Sound. Gegen alle Einwände der Chefetage nimmt er die monks unter Vertrag. Im März 1966 fanden im Kölner Studio von Polydor die Aufnahmen zum einzigen Album statt, das die monks je hervorbringen sollten: "black monk time". Die Platte wird im Juli 1966 in der Radiosendung "Beat-Club" vorgestellt. Der Produzent der Show, Mike Leckebusch, bezeichnet "black monk time" als sein "Album des Jahres", trotzdem bleibt der große Erfolg aus. Nach langen Tourneen durch West-Deutschland, immer wiederkehrenden Querelen mit ihrer Plattenfirma und Differenzen innerhalb der Band lösen sich die monks im September 1967 schließlich auf.
Nun ist dieses beispiellose und wichtige Werk als CD und LP mit dem Original-Artwork wiederveröffentlicht worden - inklusive schöner Bebilderung und erhellender Liner Notes.

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