Stadtfischflex: Stadtfischflex
"Zu hören gibt es Stücke, keine Songs"
Das Album Stadtfischflex von Uwe Bastiansen (Stadfisch) und seinem Flexible Orchestra - zusammen Stadtfischflex - wurde an nur einem Tag im Hamburger Clouds Hill Recordings Studio live aufgenommen und danach über Monate von Uwe Bastiansen verfeinert.
Die insgesamt 6 Stücke entführen den Hörer in eine andere Welt: Loops und Bohrmaschinen kollidieren mit Flöten, Saxophonen und Trompeten. Kollidieren mit Gitarren, Schlagzeug, Tapes, Sounds, Percussion und Bass.
Unterstützt von Sebastian Nagel (The Ape), Johann Scheerer (The Ape, Karamel) der Hamburger Künstlerin Irina Frederich (Artwork) und Tim Hodgkinson (England - John Zorn, Fred Frith) brachte Uwe Bastiansen seine Vorstellungen in Anlehnung an seine Performancetournee durch China in eine sehr ungewöhnliche Form.
"Nicht hören, nicht sprechen, nicht denken" - nach diesen chinesischen Forderungen wird das Jetzt von einer Dampfwalze überrollt. "Willkommen daheim, ich bin es selbst. Opus und Zynismus in dritter Person. Der Nabel aller Lebenszyklen. Kontinuierlich, scheinbar mysteriös und doch einfach nur zugegen. Gegenwart. Eben gegen."
Dieser Track nimmt nicht nur eine komplette Seite einer Langspielplatte ein; es ist die Transponierung des Krautrock in die "Jetzt-Zeit". Viele Industrial-Elemente und ein durchdringender Groove. Monoton und faszinierend.