V.A.: Come on Soul Vol. 1

Was passiert gerade mit der unabhängigen Clubmusik ? Das musikalische Herz scheint im Dienste des digitalen Plug-Ins zu stehen. Man spürt eine allgegenwärtige Ungeduld, Rhythmen und Akkorde werden dekonstruiert, doch am Ende des Tages bleibt das Ziel unklar. Aber das ist nicht alles. Es gibt diejenigen, die sich erinnern. An Zeiten, in denen der Backbeat die Richtung vorgab, die Stimme Emotionen transportierte, die Komposition auf den Punkt kamen und sparsam ausgestattete Studios maximal Zeit für ein- bis zweistündige Aufnahmesessions boten. Ja, es gibt diejenigen, die sich an "Soul" erinnern und sich nicht scheuen, Gefühle weiter zu tragen. "Come On Soul" lässt die Vergangenheit zur Gegenwart werden und umgekehrt. Altes steht neben Neuem, angetrieben von der gleichen Idee und einer gemeinsamen Motivation. Nennt es Rhythm & Blues, Soul, Beat. Die Schublade ist egal. Es geht um das, was die Musik erzählt. Das komplette Bild, mit offenen Armen und einer klaren Absage an falsche Egos.

Tracklist:
1. JIMMY RUFFIN: Everybody needs love
2. BOBBY HEBB: Love, love, love
3. WILLIE TEE: Please don't go
4. BARBARA RANDOLPH: I got a feeling
5. NICOLE WILLIS & THE SOUL INVESTIGATORS: My four leaf clover
6. BIKINI MACHINE: Shake it
7. BOBBY BLAND: Yield not to temptation
8. LAVERN BAKER: Bumble bee
9. SUPERPUNK: Lehn dich an mich
10. HARVEY & THE JOKERS: Soul sound
11. MEL TORME: Comin' home baby
12. THE ORIGINALS: Don't stop now
13. FRANK POPP ENSEMBLE: Just say goodbye
14. THE NEW MASTERSOUNDS FEAT. CORINNE BAILEY RAE: Your love is mine
15. BARBARA LEWIS: Workin' on a groovy thing

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